Erste Therapiephase

Nach der Aufnahme in unser Haus wird die biographische Anamnese erhoben und ein Therapieplan erstellt, in dem festgelegt wird, an welchen therapeutischen Maßnahmen unseres Hauses der Jugendliche teilnehmen soll. Der Jugendliche kann sich unter den pädagogischen Mitarbeitern eine Bezugsperson aussuchen, die in allen Fragen für ihn zuständig ist, und mit der er auch täglich seine Probleme besprechen kann. Außerdem übernimmt ein Mitbewohner des Jugendheimes die Aufgabe, dem Neuaufgenommenen bei der Eingewöhnung im Haus und bei der Kontaktaufnahme mit den anderen Jugendlichen zu helfen. 

Im einzelnen werden folgende therapeutischen Maßnahmen durchgeführt:

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Psychotherapeutische Methoden (klicken für eine detaillierte Beschreibung)
Je nach Art der Störung kommt eine analytisch orientierte Psychotherapie oder Verhaltenstherapie zur Anwendung, sowohl in Form von Einzeltherapie als auch Gruppentherapie.
 

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Milieutherapie (klicken für eine detaillierte Beschreibung)
Die Jugendlichen erhalten Rückmeldungen über ihr Verhalten in der Gemeinschaft, werden ermutigt, sich in Konfliktsituationen mit anderen Jugendlichen auseinander zu setzen und können neue positive und an der Realität orientierte Verhaltensweisen einüben.
 

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Pädagogische Maßnahmen (klicken für eine detaillierte Beschreibung)
Ein Schwerpunkt des Therapiekonzeptes ist die schulische und berufliche Eingliederung.
 

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Freizeitgestaltung und sportliche Aktivierung
(klicken für eine detaillierte Beschreibung)
Es werden regelmäßig gemeinsame Gruppenaktivitäten durchgeführt, wobei die Jugendlichen eigene Vorschläge machen können. Örtliche Sportvereine bieten vielfältige Möglichkeiten der Aktivierung.
 

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Beschäftigungstherapeutische Maßnahmen (klicken für eine detaillierte Beschreibung)
In Kreativgruppen können eigene Konflikte dargestellt werden sowie künstlerische Fähigkeiten entdeckt und gefördert werden.

 

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Familientherapie (klicken für eine detaillierte Beschreibung)
Eine gute Zusammenarbeit mit den Eltern ist für den therapeutischen Prozess sehr wichtig. In Familiengesprächen werden die innerfamiliären Konflikte deutlich gemacht und aufgearbeitet.

Die erste Phase des therapeutischen Prozesses ist beendet, wenn die akute Symptomatik weitgehend abgeklungen ist. Dann wird entschieden, ob der Jugendliche in den Verselbständigungsbereich unseres Hauses verlegt werden kann.

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Stand: 09. Oktober 2002.